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Atommodell ArtikelEin Atommodell ist ein Modell, das auf der Grundlage beobachtbarer Merkmale der Materie und experimentell ermittelter Daten den Aufbau der Atome beschreibt.
Die Modelle der Atomphysik konnten in dem Laufe der Zeit stets mehr Beobachtungen erklären, wurden aber auch komplizierter. Heute ist man in der Lage, Atome mit Hilfe der Quantenmechanik zu beschreiben.
Auf die Frage wie man sich denn ein Atom nun vorzustellen habe, antwortete Heisenberg: Versuchen Sie es gar nicht erst!
Buch-Tipp: Atombau Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Atombau". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. Daltons Atomhypothese (1808) |
- Materie besteht aus kleinen Teilchen oder Atomen.
- Diese Atome sind unteilbar und können weder geschaffen noch zerstört werden.
- Die Atome eines chemischen Elements sind untereinander gleich, sie unterscheiden sich jedoch in Größe und Masse von denen anderer.
- Das Teilchen einer Verbindung wird aus einer bestimmten, immer gleichen Anzahl von Atomen der Elemente gebildet, aus denen die Verbindung besteht.
Meist wurden Atome als feste Kugeln angenommen. Dies änderte sich erst, als Joseph John Thomson 1897 das Elektron entdeckte.
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Nach dem thomsonschen Atommodell besteht das Atom aus einer gleichmäßig verteilten positiven Ladung und Elektronen, die sich darin bewegen. Dieses Modell wird auch als Plumpudding-Modell genannt.
Buch-Tipp: Das Bohrsche Atommodell Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch " Das Bohrsche Atommodell". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet. |
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Nach dem rutherfordschen Atommodell (nach Ernest Rutherford) besteht das Atom aus einem positiv geladenen Atomkern, der nahezu die gesamte Masse des Atoms beinhaltet und einer Atomhülle, in der sich die Elektronen befinden.
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Nach dem bohrschen Atommodell (nach Niels Bohr) besteht das Atom aus einem positiv geladenen Kern und Elektronen, die diesen auf diskreten konzentrischen Bahnen umkreisen. Dieses Modell war das erste Schalenmodell.
Buch-Tipp: Die Atomlehre Demokrits und Platons 'Timaios' Sehr Empfehlenswert Diese Buch ist wirklich sehr empfelehnswert. Es impliziert so viele Angabe ueber Demokrit und Platon, das es sich loht es zu kaufen und zu lesen, auch wenn nicht jemand unbedingt sich mit dem ALtertum beschaeftigt. |
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Das bohr-sommerfeldsche Atommodell ist eine Erweiterung des bohrschen Atommodells durch Arnold Sommerfeld. In ihm sind auch bestimmte Ellipsenbahnen um den Atomkern zugelassen.
Buch-Tipp: Quantenmechanik verstehen Erfrischend Herbert Pietschmann hat mit seinem "Quantenmechanik verstehen" ein sehr dünnes Werk geschaffen, das die nicht-relativistische Quantenmechanik sehr kurz erzählt und erläutert (inklusive die historischen Ereignisse). Das Buch muss für jeden Student ab dem 2. oder 3. Semester zu lesen sein, denn einiges an mathematische Vorkenntnisse... |
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Nach dem Orbitalmodell besteht das Atom aus einem Kern, der von Orbitalen umgeben ist. Die Form der Orbitale ist durch die räumliche Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen gegeben. In dem strengen Sinn ist ein Orbital eine Lösung der Schrödingergleichung.
Buch-Tipp: Struktur und Bindung. Arbeitsbuch 1/2 Eine Beschreibung zum Buch " Struktur und Bindung. Arbeitsbuch 1/2" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet. |
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Im Schalenmodell wird ein positiv geladener Atomkern von Kugelschalen umgeben, in denen sich die Elektronen befinden. Ca. die jeweils äußerste Schale ist für die chemischen Merkmalen des Elements verantwortlich. Über die Bewegung der Elektronen wird keine Aussage gemacht. Das Schalenmodell ist eine Erweiterung des bohrschen Atommodells und eine Vereinfachung des Orbitalmodells.
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Das Kugelwolkenmodell ist ein in der Schule häufig benutztes Atommodell, mit dem sich viele Phänomene (Atombindung, Molekülbau) erklären lassen. Es stellt einer Erweiterung des Schalenmodells dar und ist eine Vereinfachung gegenüber dem genaueren Orbitalmodell.
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Punktteilchen und inkompressible Kugeln | |
In einigen Fällen können Atome als Punkte ohne Ausdehnung genähert werden (z.B.: ideales Gas), in anderen als Kugeln mit bestimmtem Volumen (z.B.: Van-der-Waals-Gas ).
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Der Radius des Atomkerns ist etwa um den Faktor 10 Tausend kleiner als der Radius der Atomhülle.
Wenn man also vom Radius eines Atoms spricht, dann ist stets der Außen-Radius der Atomhülle gemeint (im anderen Falle spricht man vom Kernradius ). Der Atomradius schwankt zwischen 0,3·10-10 m und 2,62·10-10 m.
Der Atomkern wird aus Protonen und Neutronen gebildet. Er enthält fast die gesamte Masse des Atoms (mehr als 99,9%) und ist positiv geladen. Die Anzahl der Protonen bestimmt die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Element. Sein Radius beträgt ungefähr 10-14 m
Bei Atomen mit der gleichen Anzahl Protonen, aber unterschiedlich vielen Neutronen in dem Kern spricht man von Isotopen des jeweiligen Elements.
Die Atomhülle wird von den Elektronen gebildet. Sie kompensiert durch ihre negative Ladung die Ladung des positiven Atomkerns, sodass das Atom nach außen neutral ist. Enthält die Hülle mehr oder weniger Elektronen als der Kern Protonen, so spricht man von einem Ion.
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Es gibt auch Modelle, die sich ausschließlich mit dem Atomkern beschäftigen.
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Das Tröpfchenmodell beschreibt den Atomkern als Tröpfchen einer geladenen Flüssigkeit. Mit diesem klassischen Modell kann etwa die Kernspaltung gut erklärt werden.
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